Clash of Clans – Ich werde angegriffen

Die erste ganze Woche ist um – Zeit für ein weiteres Zwischenfeedback zu Clash of Clans.

Ich bin definitiv infiziert von der Clash of Clans – Faszination. Die ganze Woche habe ich einen Großteil meiner Freizeit damit verbracht zu spielen, den aktuellen Stand zu checken und zu überlegen, wie ich im Spiel weiterkommen kann. Jede Bus- oder Bahnfahrt war eine willkommene Gelegenheit um auf mein Smartphone zu schauen und auch in den Pausen bei der Arbeit habe ich mich um Gold- und Elixier-Vorräte gekümmert. Freitag Abend habe ich lieber 1 1/2 Stunden gezockt, bevor ich mich um den Wocheneinkauf gekümmert habe.

Die pausenlose Beschäftigung mit dem Spiel hängt unter anderm damit zusammen, dass ich inzwischen immer mehr Ressourcen benötige, um Gebäude zu errichten oder zu verbessern und auch mehr Zeit für den Bau eben dieser draufgeht. Und deshalb muss natürlich jede Minute sinnvoll genutzt werden, um keine Zeit zu verschwenden.

Fortschritte und Entwicklungen im Spiel

Inzwischen bin ich schon fast eine mittel-erfahrene Anfänger-Spielerin würde ich behaupten. Ich habe nun nicht nur mein eigenes Dorf, sondern auch eine zweite Location, die Bauarbeiterbasis. Hierfür musste ich lediglich das Schiff wieder aufbauen, die Ausweitung des Geländes ist somit quasi noch Teil der Einführung.
Die Bauarbeiterbasis erlaubt mir mehr Erfahrungen mit der Errichtung eines Dorfes und dem Schutz desselben zu sammeln. Zusätzlich kann ich die ersten Kämpfer meiner Truppen weiterentwickeln und neue Gebäudeformen kennenlernen.

In meinem Basislager bin ich bei dem Abbau von Gold und Elixier inzwischen ziemlich effizient, auch hier gibt es noch mögliche Verbesserungen, aber ich komme nun deutlich schneller zu höheren Beträgen. Was mir noch immer sehr fehlt sind Juwelen, um weitere Bauarbeiterhütten zu bauen – diese bekomme ich nur beim Abbau von Bäumen und Steinen oder mit Erreichen der verschiedenen kleinen Aufgaben.

Was immer deutlicher wird ist, dass es sich bei Clash of Clans um ein taktisches Spiel handelt. Die Dörfer müssen clever und sicher geplant werden und Entscheidungen bezüglich Angriffen anderer Dörfer beeinflussen den Spielverlauf im eigenen Dorf in Bezug auf die Dauer des Schutzschildes.

„Häuptling, unser Schutz läuft aus“

Was mir die ersten paar Tage nicht wirklich aufgefallen war, bestimmt jetzt unter anderem die Verwundbarkeit meines Dorfes und damit natürlich auch meine Spieltaktik – das Schutzschild. Für die Eingewöhnungsphase ist das Schutzschild sehr lange aktiv – das heißt ich kann nicht angegriffen werden. Solange ich selbst kein Dorf angreife kann auch meinem Dorf nichts passieren. Entscheide ich mich doch einmal einen Angriff zu starten, so verringert sich auch die Zeit in der ich mit Schutzschild geschützt bin.

Dementsprechend gespannt war ich, als es nun so weit war und ich die Meldung bekam, dass nun mein Schutzschild ablaufen würde. Danach hat der/die Spieler*in noch 30 Minuten Schutzzeit, ab dann kann das Dorf von anderen Spielern angegriffen werden. Meine Befürchtung dabei war natürlich, dass all meine Ressourcen verschwinden und auch meine bereits errichteten Bauwerke zerstört werden. Ich starrte also einige Minuten nach Ablauf der Schutzzeit auf den Bildschirm und es passierte…nichts! Kein Angriff, keine fremden Truppen, die auf mein Dorf zukamen. Also, Smartphone weg, wieder auf die Arbeit konzentrieren. Eine Stunde später, beim nächsten Blick auf das Smartphone dann die Meldung: Mein Dorf wurde angegriffen..schon vor 20 Minuten. So ein Mist, ich hatte den Angriff also verpasst und konnte mich deshalb nicht wehren. Erleichtert stellte ich dann fest:

1.) Ich habe bei dem Angriff zwar ein paar Ressourcen verloren, aber meine Bauwerke sind noch intakt.

2.) Nach dem Angriff habe ich erneut ein Schutzschild, welches mir nun wieder eine gewisse Sicherheit für einen Tag gibt. Ich muss mich also erstmal nicht sorgen, dass ich nach Ablauf des Schutzschildes für immer angreifbar bin oder dass ich mir ab jetzt neue Schutzschilder kaufen muss.

Auf in den Kampf! – Training im Bauarbeiterlager

Den ersten Angriff in meinem Dorf habe ich also überstanden, weiterhin konzentriere ich mich also darauf Bauwerke zu errichten, meine Truppen zu verbessern und nebenbei ein paar Kobold-Dörfer anzugreifen, um Kampferfahrung zu sammeln. Für einen echten Kampf fühle ich mich aktuell noch nicht bereit – vor allem in Hinblick darauf, dass dann wertvolle Zeit meines Schutzschildes abgezogen wird.

Der Vorteil meines zusätzlichen Bauarbeiterlagers ist, dass ich hier das Kämpfen ein wenig trainieren kann. Schon in der Einführung wird gefordert, dass ich ein anderes Lager angreife – meine erste aktive Kampferfahrung mit anderen Spielern.
Die Kämpfe sind deshalb eher eine Art Training, weil beide Spieler zwar gleichzeitig angreifen, aber niemand sich selbst verteidigt. Der Modus sieht vor, dass beide das jeweils andere Lager bekämpfen – wer dabei erfolgreicher kämpft gewinnt das Duell. Dabei gewinnen beide Spieler weder Ressourcen, noch müssen sie investieren, um die Truppen neu auszubilden – hier ist einzig und allein die Ausbildungsdauer abzuwarten. Der/die Gewinner*in des Duells erhält dann eine bestimmte Anzahl an Trophäen, dem/der Verlierer*in werden Trophäen abgezogen.

Alles in Allem komme ich immer mehr ins Spiel und lerne auch Stück für Stück die Regeln und Funktionsweisen des Spiels kennen. Das Entdecken neuer Zusammenhänge und Regeln ist auch das, was mich sehr fasziniert und in das Spiel reinzieht. Aktuell fühle ich mich was das Kämpfen angeht noch relativ unsicher und möchte deshalb auch erst einmal mehr Erfahrung sammeln, bevor ich einem Clan beitrete. Was sich dadurch im Spiel verändert oder was es bedeutet weiß ich noch nicht – ich bin aber jetzt schon (wenn auch zögerlich) gespannt auf mehr.

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